Legal Tech Hub Vienna  Accelerator #2 gestartet

Fokus auf Startups und KMUs mit KYC und Conflict Check Lösungen

Für den Accelerator #2 des Legal Tech Hub Viennas (LTHV) wurden  im Rahmen einer Challenge am 24.9.2019  fünf internationale Legal Tech Unternehmen ausgewählt. Der Fokus der  LTHV-Jury lag diesmal auf Anbietern und Entwicklern von digitalen Lösungen für die Bereiche Know Your Costumer (KYC) und Conflict Check (Interessenskonflikte bei der Übernahme von Mandanten).

And the winners are …

LTHV Vorstand und Jury und Top 5 Legal Tech Start-Ups

Das sehr praxisorientierte LTHV Acceleratorprogramm startet per 25.9.2019. Es besteht aus vier Modulen. Jedes Modul umfasst dabei 3 Tage mit Legal & Business Coachings, Workshops und intensive Legal Tech Sparring-Sessions in Wien. Das Programm dauert von September 2019 bis Februar 2020 und wird mit einem Demoday abgeschlossen.

Folgende Unternehmen haben die Aufnahme in den Legal Tech Hub Vienna (LTHV) Accelerator #2 geschafft:

kompany ist eine RegTech-Plattform für Global Business Verification und Business KYC. Sie stellt ihren Kunden revisionssichere, primäre Quellen- und zeitgestempelte Unternehmensinformationen in Echtzeit bereit.

 

Aus Österreich

 

Link: https://www.kompany.com

Bigle Legal ist eine SaaS-Plattform, die die Art und Weise, wie Unternehmen rechtliche Dokumente verwalten, verändert. Sie ermöglicht, den Prozess der Erstellung von rechtlichen Dokumente zu automatisieren und menschliche Fehler zu minimieren.

 

Aus Spanien

 

Link: https://biglelegal.com/en/

Closed ist eine Plattform für Rechtsanwälte, die Rechtsgeschäfte vereinfacht, automatisiert und sichert sowie neue, innovative digitale Erfahrungen für ihre Mandanten schafft.

 

Aus Frankreich

Juralio erleichtert durch interaktiven Karten und Zeitachsen rechtliche Angelegenheiten zu verstehen und nachzuvollziehen und steigert damit die Effizienz der Zusammenarbeit von Kollegen.

 

Aus Schottland & Niederlande

 

Link: https://www.juralio.com

Smart Oversight bietet Natural Language Processing und Machine Learning Tools, um die Kosten zu senken und die Arbeitsbelastung im Zusammenhang mit der Bekämpfung der Geldwäsche zu reduzieren.

 

Aus Luxenburg

 

Link: https://www.smart-oversight.com

Das französische Start-Up Closd freut sich: “Great opportunity to be invited to the LTHV Challenge. This cooperation between law-firms is unique in its passion for change in the legal sector. We are excited to have been able to pitch and to be selected.”

 

Beworben haben sich um die Aufnahme in den LTHV-Accelerator insgesamt 30 nationale und internationale Unternehmen (Startups und KMUs).  Die Bewerber kamen aus 12 Ländern – u.a. auch aus Spanien, Frankreich und Amerika: Aufgrund der Themenfokussierung wurden diesmal weniger Bewerbungen als bei der ersten Runde verzeichnet bzw. akzeptiert (Accelerator #1: 35 Bewerber).

Als Hauptgrund für ihre Bewerbung gaben die Kandidaten auch diesmal wieder an, dass sie durch den LTHV Accelerator Zugang zu über 500 juristischen Personen in CEE bekommen. Ein Anreiz, den sonst kein Acceleratorprogramm in dieser Form anbietet.

 

Erstes Jahr LTHV und zweiter Accelerator – Fazit: Erfreuliche Entwicklung und Erweiterung

Gegründet wurde der LTHV im Herbst 2018, der LTHV Accelerator #1 bereits im ersten Halbjahr 2019 durchgeführt. Die Founding Members und der LTHV Vorstand zeigen sich über das Interesse von Legal Tech-Unternehmen an den Acceleratorenprogrammen und über die Entwicklung des LTHVs sehr erfreut:

LTHV Initiator und Vorstandsmitglied Stefan Artner/DORDA: „Die Digitalisierung für Rechtsanwalts-kanzleien braucht frische, innovative Ideen. Wir bieten mit dem LTHV und dem Accelerator diesen Ideen einen fruchtbaren Boden, auf denen sie gedeihen und marktfähig werden können. Aufgrund der Rückmeldungen und aus eigener Erfahrung können wir sagen, dass diese kanzleiübergreifende Initiative auch schon erste Früchte trägt.“

Auswahlkriterien für den LTHV Accelerator #2

Im Rahmen eines mehrstufigen Auswahlverfahrens wurden 10 der 30 Bewerber nun zur Challenge am 24.9. nach Wien, ins Haus der Ingenieure, eingeladen. Die Challenge stellte das Finale des Auswahlverfahrens um die fünf zu vergebenen Accelerator-Plätze dar.

Jedes der 10 Legal Tech-Unternehmen musste eine 10-minütige Präsentation halten und sich anschließend einer 15-minütigen F&A-Session stellen. Ziel der Challenge: Die Jury davon zu  überzeugen, nicht nur ein innovatives Legal Tech-Startup/KMU zu sein, sondern auch der optimale Kandidat für das Accelerator-Programm.

v.li.n.re: Philipp Rosenauer (PHH), Birgit Hofreiter (TU), David Pachernegg (HerbstKinsky), Thomas Kulnigg (Schönherr), Andrea Miskolski (Wolf Theiss), Clemens Lanschützer (Eisenberger Herzog), Lukas Schmidt (Dorda)

Jurymitglied Doris Agneter und Thomas Ecker (Tecnet): „Die Art und Qualität der Präsentation war bei den ausgewählten Teilnehmern schon auf einem sehr ansprechendem Niveau.“

 

Jurymitglied Birgit Hofreiter (TU Wien): „Die Qualität der Technik hinter den digitalen Lösungen kann man bei einem Pitch natürlich nicht komplett evaluieren, aber die Lösungen der ausgewählten Teilnehmer erscheinen mir schon sehr durchdacht.“

 

Thomas Kulnigg (Schoenherr): “Paying Points – Ich habe mir für Batch #2 Legal Tech Tools gewünscht, die uns JuristInnen die tägliche Arbeit erleichtern. Die Teilnehmer an unserer LTHV Challenge haben durchaus gezeigt, dass sie diese Erwartungen erfüllen können. Die Auswahl war daher besonders schwierig, hat aber auch sehr viel Spaß gemacht.”

 

Lukas Schmidt (DORDA): “Sehr interessante Start-Ups. Mit einer oder anderen wird sich sicher eine gute Zusammenarbeit entwickeln.”

 

Philip Rosenauer  (PHH): “Die Kandidaten für Batch #2 haben sich durch unterschiedlichste Softwarelösungen für eine vielzahl von Arbeitsbereichen ausgezeichnet. Diese breite Aufstellung bestätigt den Trend, dass smarte IT-Lösungen in der Rechtsberatung nachgefragt werden.”

 

Clemens Lanschützer (EH Law): „Die Start-Ups von Batch #2 sind viel weiter in ihrer Entwicklung als die Teilnehmer von dem ersten Batch. In den nächsten Monaten wird es hauptsächlich um den Feinschliff gehen.

 

Im Anschluss an die LTHV-Challenge: Legal Tech Startup/KMU-Messe

Im Anschluss an die LTHV Challenge hatten alle 10 Bewerber die Möglichkeit, sich im Rahmen einer Legal Tech Startup/KMU-Messe, einen Abend lang in entspannter Atmosphäre im Haus der Ingenieure mit der juristischen Branche und Fach-Journalisten auszutauschen. Die Messe war exklusiv geöffnet für Mitarbeiter*innen der Founding Members und mehr als 120 Mitarbeiter*innen aller LTHV Partner (tpa, NL rechtsanwälte, I.E.C.T., Wiener Rechtsanwaltskammer, Österreichische Rechtsanwaltskammer, der TU Wien, Uni Wien und Uni Innsbruck) kamen.

Inhalte der Module

Neben dem direkten Zugang zum potenziellen Markt, ist ein weiterer Benefit des LTHV Accelerator- Programms das Eingehen auf die individuellen Bedürfnisse der Teilnehmer. Deshalb liegt der Schwerpunkt des ersten Moduls auch auf der gemeinsamen Erstellung einer Roadmap. Weitere Programm-Punkte sind: Business Model (Weiter-)Entwicklung sowie Check und Reflexion der User Experience.

Details (laufende Aktualisierung) des Programms siehe: https://lthv.eu/lthv-accelerator-programme/

Die 10 Teilnehmer der gesamten LTHV-Challenge und Messeaussteller inkl. die Top 5 Start-Ups
(Auflistung in alphabetischer Reihenfolge)

Thomas Kulnigg (Schoenherr): “Paying Points – Ich habe mir für Batch #2 Legal Tech Tools gewünscht, die uns JuristInnen die tägliche Arbeit erleichtern. Die Teilnehmer an unserer LTHV Challenge haben durchaus gezeigt, dass sie diese Erwartungen erfüllen können. Die Auswahl war daher besonders schwierig, hat aber auch sehr viel Spaß gemacht.”

 

Lukas Schmidt (DORDA): “Sehr interessante Start-Ups. Mit einer oder anderen wird sich sicher eine gute Zusammenarbeit entwickeln.”

 

Philip Rosenauer  (PHH): “Die Kandidaten für Batch #2 haben sich durch unterschiedlichste Softwarelösungen für eine vielzahl von Arbeitsbereichen ausgezeichnet. Diese breite Aufstellung bestätigt den Trend, dass smarte IT-Lösungen in der Rechtsberatung nachgefragt werden.”

 

Clemens Lanschützer (EH Law): „Die Start-Ups von Batch #2 sind viel weiter in ihrer Entwicklung als die Teilnehmer von dem ersten Batch. In den nächsten Monaten wird es hauptsächlich um den Feinschliff gehen.

 

Im Anschluss an die LTHV-Challenge: Legal Tech Startup/KMU-Messe

Im Anschluss an die LTHV Challenge hatten alle 10 Bewerber die Möglichkeit, sich im Rahmen einer Legal Tech Startup/KMU-Messe, einen Abend lang in entspannter Atmosphäre im Haus der Ingenieure mit der juristischen Branche und Fach-Journalisten auszutauschen. Die Messe war exklusiv geöffnet für Mitarbeiter*innen der Founding Members und mehr als 120 Mitarbeiter*innen aller LTHV Partner (tpa, NL rechtsanwälte, I.E.C.T., Wiener Rechtsanwaltskammer, Österreichische Rechtsanwaltskammer, der TU Wien, Uni Wien und Uni Innsbruck) kamen.

kompany ist eine RegTech-Plattform für Global Business Verification und Business KYC. Sie stellt ihren Kunden revisionssichere, primäre Quellen- und zeitgestempelte Unternehmensinformationen in Echtzeit bereit.

 

Aus Österreich

 

Link: https://www.kompany.com

AvoApp ist ein All-in-One-Digitalisierungstool, sowohl online als auch mobil einsetzbar und sowohl, für Anwaltskanzleien als auch für Einzelanwälte geeignet.

Aus Rumänien

Bigle Legal ist eine SaaS-Plattform, die die Art und Weise, wie Unternehmen rechtliche Dokumente verwalten, verändert. Sie ermöglicht, den Prozess der Erstellung von rechtlichen Dokumente zu automatisieren und menschliche Fehler zu minimieren.

 

Aus Spanien

 

Link: https://biglelegal.com/en/

Cas Law Analytics verwendet künstliche Intelligenz, um das rechtliche Risiko zu quantifizieren. Dadurch können Rechtsanwälte bessere Strategien entwickeln und rechtliche Risiken genauer beschreiben.

 

Aus Frankreich

 

Link: https://www.caselawanalytics.com

Technologieplattform der 2. Generation für das Legal Operations Management.

 

Aus USA/Klaifonien

Closed ist eine Plattform für Rechtsanwälte, die Rechtsgeschäfte vereinfacht, automatisiert und sichert sowie neue, innovative digitale Erfahrungen für ihre Mandanten schafft.

 

Aus Frankreich

Juralio erleichtert durch interaktiven Karten und Zeitachsen rechtliche Angelegenheiten zu verstehen und nachzuvollziehen und steigert damit die Effizienz der Zusammenarbeit von Kollegen.

 

Aus Schottland & Niederlande

 

Link: https://www.juralio.com

Smart Oversight bietet Natural Language Processing und Machine Learning Tools, um die Kosten zu senken und die Arbeitsbelastung im Zusammenhang mit der Bekämpfung der Geldwäsche zu reduzieren.

 

Aus Luxenburg

 

Link: https://www.smart-oversight.com

Softventure bietet eine Softwarelösung für Anwälte und Kanzleien. Die Effizienz soll erhöht werden durch die Bereitstellung von Timesheet & Billing, Budgetierung, GuV, CRM, Marketing & Sales Management und viele Finanz-Dashboards und KPIs.

Aus Rumänien

Worklean ist eine in einem digitalen Arbeitsbereich organisierte Software zum Speichern, Teilen und Zusammenarbeiten.

Aus Deutschland

 

Link: https://worklean.com

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Rückfragehinweis: Sophie Martinetz, s.martinetz@lthv.eu, +43 664 974 7272, Future-Law

Fotocredit: Marlene Rahmann, Fotoabdruck kostenfrei

Über den LTHV:

Die Rechtsanwaltskanzleien DORDA, EISENBERGER & HERZOG, HERBST KINSKY, PHH, SCHÖNHERR, SCWP Schindhelm und WOLF THEISS haben im Oktober 2018 gemeinsam den Legal Tech Hub Vienna (LTHV) ins Leben gerufen. Eine bis dato in dieser Form einzigartige kanzleiübergreifende Initiative von Law Firms. Kernziel des LTHV: Die Rechtsberatungsbranche pro-aktiv, Mandanten-orientiert und innovativ in die digitale Zukunft zu führen. Die Aktivitäten des LTHV umfassen u.a. ein Acceleratorprogramm für Legal Tech Unternehmen, lokale und internationale Kooperationen mit Interessensvertretungen, Universitäten, Fachhochschulen und bestehenden/künftigen Legal Tech Hubs sowie die Entwicklung von Standards für die gesamte Rechtsbranche über Forschungsaufträge, Diplomarbeiten und Partnerschaften.

www.lthv.eu

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